Dzama Vieux 10 Jahre

Dzama Vieux 10 Jahre

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Autor: DunklesKaramell
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Liebe Bordmannschaft!

Ihr seht schon, DK hat ma ein paar Tage frei und dementsprechend häufen sich auch die verfassten Tastings wieder ein bisschen mehr. Ich habe mir gestern Abend mal den Dzama Vieux von Madagaskar hinter die Binde gekippt, laut Aussage von rumcompany einer der Lieblingsr(h)ums eines der beschäftigten Fritzen da, Rhum Industriel, wie ich jetzt erfahren habe, und nicht etwa Agricole, aber wie heißt es doch so schön? Stinkmorchel, wie es auch hieße, würde bestialisch stinken…..-will sagen: Fusel bleibt Fusel-… 😆 Ihr ahnt es schon, das wird ein Verriß, warum? Lest selbst:

Nase: Was ist das denn?????? Nutella mit Sägespänen. Ich schnuppere und schnuppere, manchmal riche ich einen Hauch Banane, etwas Pumpernickel, aber im Wesentlichen ist es Nutella mit Sägespänen. Anfangs fand ich das gar nicht so schlecht, schön schokoladig, und ich stehe auf Schokolade im R(h)um, aber je länger ich mich mit diesem Rhum beschäftigt habe, desto mehr hat es mich genervt, besonders, nachdem ich ihn probiert hatte und das Zusammenspiel zwischen Geschmack und Geruch hatte, von 7 auf 6 und schließlich auf 5/10 Punkten herunterkorrigiert. Meine Freundin roch Schokolade, Vanille und Haselnüsse und wertete mit ebenfalls 5/10.

Geschmack: Starke, etwas bittere, am Gaumen scharfe Haselnuss, ich weiß nicht, was die da angestellt haben, mit dem verwendeten Holz stimmt etwas nicht, entweder die verwenden frische Holzfässer, oder Holzchips, jedenfalls schockiert mich nach nur 10 Jahren im Fass ein solcher Holzgeschmack, aufdringlich und bitter, zusammen mit der Schärfe echt kein gustatorischer Hinkucker :scep: , ich gebe geschmacklich 3/10

Abgang: Am Gaumen ist er am nervigsten, Schärfe alkoholischer Art vermengt sich mit unangebrachten Bitternoten, furchtbar, noch 2 Punkte von 10. :ekel:

Aftertaste: Leicht ölig, etwas Süße, Milchkaffee mit Nussaroma, nach dem Trauma dieses Abgangs fast schon eine Offenbarung, 4/10 Pukten

Trocknendes Glas: fein ölig, süß, Karamell, Nuss, Zimt, das Beste, was dieser Rhum zu bieten hat, 6/10 Punkten

Fazit: Furchtbares Zeug, ein Drittel des damals von rumcompany erworbenen Samples steht noch da, wenn´s einen interessiert, dann gebe ich das gerne mal als kostenlose Zugabe irgendwo dazu, ICH trinke das jedenfalls nie wieder, 20 von 50 Punkten zeigen zwar schon, wo dieser Rhum hinführt, aber ich persönlich trinke den nicht mal mehr für Geld, näh, also wie sich ein Unternehmen ( das noch dazu manchmal so leckere Sachen zustande bringt, wie den Coccorange ) hinstellen kann und sagen kann, hier: das ist der Herr Meier, Herr Meier tut den ganzen Tag nix außer am Rum „rumprobieren“, und der Herr Meier findet den besonders gut, hallo????…Herr Meier steht also auf was genau??…..Bitteres, Scharfes, Sägespähne??? Lieblingsrum??? :irre: Meine Freundin ( auf die ist bei Negatvurteilen Verlass 😀 ) wertetet mit ähnlich vernichtenden Noten, ihr schmeckte der Aftertaste mit 3 Punkten noch miserabler als mir, und sie schmeckte saure und ranzige Haselnüsse an Zunge und Gaumen………. :ekel:

Fasswertung ( und die sieht für diesen Mist eigentlich fast noch geschmeichelt aus ): :fass: :fass: :fass2: :fass2: :fass2: :fass2:

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drei − = 2