Punta Cana Club Tesoro

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Autor: Philipp
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Revison: Neuer Tag – Neues Glas – Neues Glück?

unten steht noch mein ursprüngliches Tasting. Ich muss mich ein wenig korrigieren, nachdem ich jetzt den Rum ein weiteres mal verköstigt habe.
Wer besitzer eines Zaya-Tumblers ist, kann meinen Versuch gerne reproduzieren. Ich habe heute den Rum aus einem normalen Trinkglas getrunken, das nach keine konische bzw. nach oben geschlossene Form aufweist. Am Rum gerochen und keine sprittige Note gerochen. Das ganze umgekippt in den Zaya-Tumbler und es roch sprittig(er). Sorry, aber ich habe nicht gedacht, dass das Glas so einen Unterschied ausmachen kann. Bin eines Besseren belehrt und gelobe bei meinem nächsten Tasting diverse Gläser auszuprobieren. Spätestens, wenn die genormten rumcommunity-Gläser am Start sind (?!)  wird alles gut.

Der Geschmack hat sich nicht geändert – hier war ja die Sprittigkeit nicht mehr das vordergründige Thema. Ich bleibe aber dabei, dass z. B. ein Diplomatico RE mit 40 % weniger Alkbrennen im Mund verursacht wie die 38 % vom PCC Tesoro. – Jetzt keine Schnappatmung bekommen, der Rum bleibt trotzdem süffig und super trinkbar!

Habe meine „Im Glas“-Wertung von 6 auf 8 aus 10 Punkten korrigiert und das Kommentar zur Sprittigkeit eingeklammert.

——–

Hallo Freunde! Es ist mir ja schon fast peinlich hier darüber zu sprechen, aber ich bin noch Jungfrau. Rumtasting-Jungfrau. Daher geht nicht zu hart mit mir in´s Gericht – Es ist mein erstes mal und es war schon so hart genug  So genug der schlechten Witze. Hier meine Tastingnotiz zum Punta Cana Club Tesoro.

(Ich werde nicht´s zur Geschichte des Rums schreiben, da ich hier auf dieses Internet verweisen möchte.)

Im Glas (Tumbler):
Der Rum hat eine schöne rotgoldene Färbung und läuft in vielen dünnen Schlieren die Glaswand nach dem Schwenken runter. Sieht schon mal ansprechend aus. Der Geruch ist direkt nach dem Einschenken noch ein wenig sprittig, daher lasse ich dem edlen Trunk aus der wirklich hübschen Flasche noch ein paar Minuten Zeit Dampf abzulassen.
….3, 2, 1 und weiter….
Der Geruch: geriebene Orangenschale, leichtes Karamell, Vanille, ganz leichtes Holz. Eine schöne Komposition (die aber leider durch den anhaltenden sprittigen Dampf ein wenig geärgert wird, aber) im Großen und Ganzen gebe ich
8 von 10 Punkten.

Geschmack:
Orange, Kaffee, Karamell und schon im Mund fängt das Pulver an zu zünden; Ich spüre die 38 % leider ein wenig zu deutlich. Aber der Geschmack ist nicht langweilig, sondern spannend. Denn da ist etwas, dass sich im ersten Moment nicht ganz einordnen lässt – Ein wenig erdig – nicht das erdig das man aus der Spielplatzzeit nach dem Toben im Dreck geschmeckt hat, sondern hier flötet die Whiskeyfee leise, aber dennoch hörbare Töne. Ich bin da kein Experte, aber es schmeckt
Von mir gibt’s 50 von 70 Punkten.

Aftertaste:
Orange, Kaffee, Karamell und ja, mild!
….
½ Minute: Aromen sind immer noch schön am Start. Toll!
….
1 Minute: die Aromen kann ich jetzt nicht mehr sondieren, aber ganz
verflogen sind sie noch nicht!
13 von 20 Punkten

Summa Summarum: 71 von 100 Punkten

In Fässern fass4

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