Rum und Ostern

Rum und Ostern

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Wer meint Ostern habe nur etwas mit Hasen und Schokolade zu tun, der irrt! Die Ostertage sind ganz einer Sache gewidmet: Den Eiern! Wozu sind Eier gut? Für Eierlikör, liebe Rumfreunde. Daraus ergibt sich das Osterparadox. Denn wenn in Eierlikör Rum ist, warum schmeckt das Zeug dann meist zur semi-lecker. Ich gehe der Frage nach und biete Alternativen zum Eierlikör an Ostern.

 

Zu oft vergessen oder ignoriert: Eierlikör ist ein Rumgetränk

Eigelb, Zucker, Kondensmilch und Rum sind die Grundsubstanzen des Oster- und Weihnachtsmarktgetränkes. Während in sämtlichen Rezepten der Eierlikörherstellung die Größe der zu verwendeten Eier benannt und diskutiert wird, widmet sich niemand von Chefkoch bis Kochbar niemande der Frage nach dem dem Rum im Eierlikör.

 

Der beste Rum für Eierlikör

Was ist der beste Rum für Eierlikör? Die Antwort: Ein hochprozentiger, süßer Rum, mit viel Karamell. Während ich persönlich spiced Rums eher skeptisch gegenüber stehe, darf selbst dieser meiner Ansicht nach in einem Eierlikör landen. Je mehr Aroma der Rum hergibt, desto weniger Gewürze müssen in die Flüssigkeit, die durch zähe Zimtbröckchen im Munderlebnis nicht besser wird. Man mag argumentieren, dass für so etwas ordinäres wie einen Eierlikör auch ein billiger Rum genügt. Persönlich finde ich das nicht schlüssig, denn ich greife ja auch zum Bio-Ei und ich Kopfschmerzen lassen mich zu einem unerträglichen Wesen werden.

Darum sind meine Favoriten für Rum in Eierlikör:

  • Old Monk 7 Jahre 42,8 % wegen des Karamell-Geschmacks
  • Klassisch starke Jamaika-Rums, insbesondere der Caney Anejo Centuria 7 Jahre 38 % wegen der starken Vanille

 

 

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